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X-WR-CALNAME:Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate |  January 13 2008- January 20 2008
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SUMMARY:Bologna-Prozess
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 </p><p><span class=\\"submitted\\">Do\, 31/01/2008 - 01\:38 &mdash\; <a href=\\"../../../../user/1\\">admin</a></span></p>
 <p><b>Diskussionsveranstaltung </b><br /> Amerlinghaus\, Stiftgasse 8\, 1070 Wien<br /> Gro&szlig\;er Raum im 1.Stock</p>
 <p><u><b>Von Paris bis Athen - Die Bewegungen gegen den &ldquo\;Bologna-Prozess&rdquo\;</b></u></p>
 <p>Seit den fr&uuml\;hen 90ern wird versucht die europ&auml\;ischen Bildungssysteme an einander anzupassen (&bdquo\;Bologna-Prozess&ldquo\;). Doch Angleichung bedeutet f&uuml\;r die Betroffenen oftmals\, das Schlechte von einem System um das Schlechte des anderen zu erg&auml\;nzen. Auch steckt dahinter mehr als eine &bdquo\;Harmonisierung&ldquo\; der Bildungssysteme\: Im Zuge vermeintlich unumg&auml\;nglicher Reformen werden L&ouml\;hne der Besch&auml\;ftigten im Bildungsbereich und deren Arbeitsrechte durch &bdquo\;Einsparungen&ldquo\; beschnitten\, werden Leistungssysteme eingef&uuml\;hrt in denen die relative pers&ouml\;nliche Wahlfreiheit der Zubildenden durch Zeitdruck und Schikanen unterschiedlichster Art ersetzt. Soll durch Verschulung der Unis eine StudentInnentyps erzeugt werden\, der angepasst und unreflektiert trotz aller &ouml\;konomischen und b&uuml\;rokratischen Hemmnisse in Mindestdauer durch das Studium steuert &ndash\; anstatt sich in Ruhe und Freiheit lebens- und wirklichkeitsnah weiterzuentwickeln. Und nicht zuletzt\: werden jene\, denen es ohnedies schon immer schwer gemacht wurde an h&ouml\;herer Bildung teilzuhaben noch st&auml\;rker rausgedr&auml\;ngt und ausgeschlossen. Werden soziale Hierarchien festgeschrieben.</p>
 <p>Der Widerstand gegen diese Reformen findet &uuml\;berall in Europa statt. Auch hierzulande.<br /> Doch was macht ihn mancherorts erfolgreicher als hier? Warum konnte trotz wiederkehrender studentischer Bewegungen kein nennenswertes Reformvorhaben einer Regierung verhindert werden? Warum bleiben die Gr&auml\;ben zwischen &bdquo\;AkademikerInnen&ldquo\; trotz deren teilweise (Re)Proletarisierung und den (anderen) &bdquo\;ArbeiterInnen&ldquo\; unvermindert gro&szlig\; &ndash\; warum werden kaum Ankn&uuml\;pfungspunkten zu anderen sozialen Bewegungen gefunden? Warum halten so viele StudentInnen an offensichtlich l&auml\;ngst &uuml\;berkommenen sozialpartnerschaftlichen Vertretungsmodellen fest &ndash\; obwohl deren greifbaren Erfolge im wesentlichen in der Anpassung unrealistischer Vorhaben der Obrigkeit an die Wirklichkeit bestehen? Muss Widerstand am Kopf oder an der Basis ansetzen? Wie breit kann er werden und wo kann er ansetzen? Wie kann Selbstorganisation der in Bildung und Wissenschaft Besch&auml\;ftigten erfolgreich sein und welche gesellschaftlichen Perspektiven kann sie entwickeln?</p>
 <p>Hierzu wollen wir nach kurzen Einleitungsreferaten auf die soziale Bewegung im Bildungsbereich in Frankreich\, Griechenland\, Serbien\, Deutschland und &Ouml\;sterreich eingehen und diese miteinander vergleichen. Ein Aktivist aus Lille (Frankreich) wird uns &uuml\;ber seine Erfahrungen mit sozialen Bewegungen im Bildungsbreich schildern. Anschlie&szlig\;end wollen wir mit Euch dar&uuml\;ber diskutieren!</p>
 <p>&nbsp\;</p>
 <p><a href=\\"http\://syndikat-wien.org/bologna\\" title=\\"http\://syndikat-wien.org/bologna\\">http\://syndikat-wien.org/bologna</a></p>
 
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