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Lese-Tipp!

 

Die großen Streiks

Episoden aus dem Klassenkampf

Holger Marcks und Matthias Seiffert (Hg.)

Die großen Streiks umfasst eine Reihe von bedeutenden und kämpferischen Streiks des 20. Jahrhunderts, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Vom einfachen Lohnkampf bis zum Generalstreik, vom Erfolg auf ganzer Linie bis zum totalen Fiasko.

Alle AutorInnen sind entweder aktive GewerkschafterInnen (SyndikalistInnen), Angehörige der libertären Bewegung oder stehen dieser nahe. Die in den jeweiligen Beiträgen gelieferte Perspektive baut somit unmittelbar auf deren praktischen und theoretischen (Erfahrungs-)Horizont auf. Weiterlesen...

 

Über die Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate

Die „Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate“ (FAS) ist eine anarchosyndikalistische Gewerkschaftsföderation innerhalb der österreichischen Staatsgrenzen. Der Anarchosyndikalismus ist allerdings eine weltweite Bewegung.

Als Gewerkschaft geht es uns sowohl darum, gemeinsam die Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitglieder als auch die Lage der ganzen Klasse der ArbeiterInnen zu verbessern bis hin zur Verwirklichung einer klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft, einer Gesellschaft gleichberechtigter und freier Menschen.

Statt auf die Eroberung der politischen Macht (durch Parteienwesen z.B.), was unweigerlich die Aufrechterhaltung von Herrschaft und Ausbeutung zur Folge hätte, setzen wir auf die Fähigkeit der Menschen zur gemeinsamen Selbstbefreiung.

Die FAS ist ein Zusammenschluss einzelner unabhängiger Syndikate (lokale Branchengewerkschaften). Die Syndikate sind unabhängige, radikale, kämpferische ArbeiterInnenorganisationen, in welchen die ArbeiterInnen ihre Interessen selbst verteidigen und nicht auf die Kooperation mit den KapitalistInnen und dem Staat bauen (Sozialpartnerschaft). Unsere Vorgehensweise beruht auf direkter Demokratie, direkter und gemeinsamer Aktion sowie auf gegenseitiger Hilfe.
 
Die anarchosyndikalistische Gewerkschaft ist nicht Gewerkschaft im herkömmlichen Sinn. Sie baut auf die aktive Teilnahme der Mitglieder. Sie ist basisdemokratisch und föderalistisch und nicht hierarchisch und zentralistisch aufgebaut.
 
Nicht BürokratInnen haben das sagen, sondern die Mitglieder selbst!