Termine / Events

  • No upcoming events available

Lese-Tipp!

 

Die großen Streiks

Episoden aus dem Klassenkampf

Holger Marcks und Matthias Seiffert (Hg.)

Die großen Streiks umfasst eine Reihe von bedeutenden und kämpferischen Streiks des 20. Jahrhunderts, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Vom einfachen Lohnkampf bis zum Generalstreik, vom Erfolg auf ganzer Linie bis zum totalen Fiasko.

Alle AutorInnen sind entweder aktive GewerkschafterInnen (SyndikalistInnen), Angehörige der libertären Bewegung oder stehen dieser nahe. Die in den jeweiligen Beiträgen gelieferte Perspektive baut somit unmittelbar auf deren praktischen und theoretischen (Erfahrungs-)Horizont auf. Weiterlesen...

 

Weblogs

Neuer WAS! Blog

  

 

Wir sind umgezogen! Die neue Webpräsenz des Wiener ArbeiterInnen Syndikats:

 

We moved! Our new website:

 

wiensyndikat.wordpress.com

 

Gericht verfügt Freilassung von Laura Gómez

Die inhaftierte Organisationssekretärin der CGT Barcelona, Laura Gómez, wurde am 17.5. nachmittag gegen eine Kaution von € 6.000,- aus der Untersuchungshaft entlassen.  UnterstützerInnen sammelten sich vor dem Untersuchungsgefängnis Wad-Ras, um Laura zu begrüßen. Auch fand in vielen Orten Spaniens ein Aktionstag für die Einstellung sämtlicher Verfahren im Zusammenhang mit dem Generalstreik vom 29. März statt.

Wichtig ist jetzt auch die finanzielle Unterstützung von Laura.

Solidaritätskonto der CGT Barcelona: laurallibertat.wordpress.com/cuenta-de-solidaridad-con-laura/

M29: Orga-Sekretärin der CGT Barcelona inhaftiert

Weitere Verhaftung im Zusammenhang mit dem Generalstreik in Spanien

In Spanien mehren sich die Anzeichen, dass gleich mehrere Banken durch den EU-Rettungsschirm vor dem drohenden Zusammenbruch gerettet werden sollen. Mitten in das Konzert der Krisenmeldungen, Entlassungen, Negativrekorde, Rating-Abwertungen, Entmietungen, platzte jetzt die Meldung, dass die Behörden im Versuch der Repression des sozialen und gewerkschaftlichen Widerstandes gegen ihre Krisenpolitik zu einem weiteren Coup ausgeholt haben. Am 24. April 2012 wurde Laura Gómez, die Organisationssekretärin der CGT-Barcelona von Spezialeinheiten der Polizei verhaftet. Am Folgetag ordnete eine Richterin Untersuchungshaft für Laura an.

unser Motto zum 1.Mai 2012

 

DER SOZIALE GENERALSTREIK

 


Syndikalismus in Wien lebt!

Nach einer kurzen Flaute am Schiff unter der schwarz-roten Flagge ist wieder Leben an Deck eingekehrt.
Die Wiener AnarchosyndikalistInnen organisieren sich fortan im Wiener ArbeiterInnen Syndikat (WAS). Es ist eine Initiativgewerkschaft für Mitglieder aus allen Branchen, Professionen und Beschäftigungsformen.

Wiener ArbeiterInnen Syndikat (WAS)
http://wiensyndikat.wordpress.com/
https://syndikate.at/was
Kontakt: W-AS (at) gmx.at

Treffen finden in der w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (die Stiegen halb runter), statt. Zeit sind unter „Termine / Events“ dieser Homepage nachzulesen (wegen des korrekten Datums bitte immer auf den jeweiligen Termin klicken).

Darüber hinaus gibt es den Syndikalistischen Lesekreis. Dieser steht allen Interessierten offen, gelesen und diskutiert werden verschiedenste Texte, die gelegentlich auch auf dem Blog nachzulesen sind.

Syndikalistischer Lesekreis
http://syndikalistischerlesekreis.wordpress.com/
Ort: w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (die Stiegen halb runter)
Zeit: Siehe Blog bzw. „Termine / Events“.

Spanischer Generalstreik: Der Staat wird nervös

 

 Spanien: Katalanischer Innenminister droht mit juristischer Verfolgung von CNT und CGT

Am 29. März fand in allen Regionen Spaniens ein Generalstreik gegen die Krise statt. Dabei kam es in mehreren Orten zu Übergriffen der Polizei auf Streikende. Alleine in Katalonien wurden 79 Streikende verhaftet und mehr als 100 verletzt, einige von ihnen schwer. Offensichtlich aufgeschreckt durch den überaus erfolgreichen Verlauf des Streiks, kündigte der Innenminister der katalanischen Regionalregierung, Felip Puig, wenige Tage später an, die beiden anarcho-syndikalistischen Gewerkschaften CNT und CGT juristisch verfolgen zu lassen, weil diese für Ausschreitungen während des Streiks verantwortlich seien. Der spanische Innenminister Fernández Diaz forderte indes am 11. April im Parlament eine Verschärfung des Strafrechts, die für den Aufruf zu Demonstrationen und zur Blockade von Betrieben und Behörden teilweise mehrjährige Gefängnisstrafen vorsehen.

Huelga General 29M - El 29 Marzo todos a la calle, todas a la huelga.

 

29. März - Generalstreik in Spanien

 

Am 29. März fand in Spanien ein Generalstreik gegen die neuen Angriffe auf die ArbeiterInnenklasse statt. Der Streik hat die sofortige Rücknahme der von der Regierung beschlossenen Arbeitsreform zum Ziel.
Nein zu den Arbeitsreformen, Lohn- und Rentenkürzungen, den drastischen Sparmaßnahmen im Bildungs- und Gesundheitswesen und all den anderen Angriffen auf die Rechte und Lebensverhältnisse der lohnabhängigen Menschen.

Aktuelle Informationen bei der CNT-AIT:
[Huelga General 29M] und [Crónica de la huelga] - [Aufruf der CNT zum 29.3. (de)]
Hintergrund: Aufruf der Basisgewerkschaften zum letzten Generalstreik am 29. September 2011

(Aus: www.fau.org)

 

Räumung des Gewerkschaftshauses der USI in Florenz

 

Erklärung der USI-IAA

Am Morgen des 19. Januar räumte die Polizei das besetzte Haus in der Conciatori n°4, Sitz der Unione Sindacale Italiana (USI-IAA), der Circolo Anarchico Fiorentino und der "Progetto Conciatori" in Florenz. Einige GenossInnen zögerten die Räumung vom Dach aus hinaus, während andere auf der Straße gegen die Räumung demonstrierten.

Syndikatsauflösung

Liebe Blog-KonsumentInnen, FreundInnen und Interessierte

Die LISA-FAS teilt mit, dass sie sich mit 11.12.2011 offiziell aufgelöst hat. Wir danken allen, die sich für unsere Tätigkeit interessiert haben. Ganz besonders bedanken wir uns bei jenen, die uns aktiv unterstützt haben und geholfen haben, unsere Anliegen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und bei jenen, die an Aktionen teilnahmen und Kampagnen unterstützten. Wir haben im Rahmen unserer Syndikatstätigkeit so einiges erreicht, wofür wir viel Sympathie geerntet haben und auf das wir positiv zurückblicken können. Leider aber ist es uns nicht gelungen, das allgemeine Interesse an unserem Syndikat in breitere aktive Mitarbeit zu verwandeln. Die geringe Mitgliederzahl führt für uns nun zu der Erkenntnis, dass der Aufwand in dieser Form nicht mehr gerechtfertigt ist!

ILO mahnt deutsche Bundesregierung: Gewerkschaftsrechte garantieren

Presseerklärung – 21.12.11 von Presse FAU Berlin

Nach einer Beschwerde der FAU Berlin bestärkt die UN-Arbeitsorganisation ILO die Rechte von Minderheitsgewerkschaften

In ihrem Bericht vom November 2011 fordert die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) die Bundesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) die Interessen ihrer Mitglieder gemäß der Konventionen 87 und 98 vertreten könne. Das Komitee für Vereinigungsfreiheit der UNO-Organisation benennt für die FAU Berlin insbesondere das Recht der freien Meinungsäußerung, das Zutrittsrecht zu sämtlichen Betrieben, in denen sie Mitglieder hat, und das Recht auf Teilnahme an Betriebsratssitzungen, sofern sie auf betrieblicher Ebene repräsentativ ist.

Das dicke Ende kommt erst! Aber was kommt danach?

Wer dieser Tage Radio hört oder Zeitung liest, hat zwei Möglichkeiten: Den Kopf in den Sand stecken oder in eine Art Endzeitstimmung zu verfallen. Die Spatzen brüllen es förmlich von den Dächern: Das dicke Ende kommt erst.

Was Ökonomen, zumindest jene die sich im Moment an die Öffentlichkeit trauen, in verschiedensten Ausführungen schon recht offen sagen, ist, dass das ganze Wirtschaftssystem irgendwie ein gröberes Problem hat und nicht bloß eine momentane Schwäche. Und nicht wenige sprechen von einem möglichen Argentinien-Szenario, Hyperinflation oder gar einem unabwendbaren Totalzusammenbruch der Währung. Selbst wenn innerhalb von wenigen Tagen wieder mediale Stille hierzu einkehrt, weil hier irgendwie eine Denkhorizontsgrenze erreicht zu sein scheint, bleibt das Problem unverdrängbar bestehen.

Ungarischer Sozialarbeiter wegen beruflichen Engagements für KlientInnen vor Strafgericht

 

Bitte unterstützen Sie unser Bemühen um Solidarität für den ungarischen Sozialarbeiter Norbert Ferencz! Link zur online Petition: http://SWAN.epetitions.net. Das Scheitern nationaler und europäischer Programme zur Reduktion von Armut, gepaart mit repressiven Maßnahmen gegen Arme als schwächste Gruppe der Gesellschaft, gipfelt in Ungarn in einer skandalösen Absurdität!

SozialarbeiterInnen demonstrierten in Budapest gegen eine Verordnung, die das Durchsuchen von Müll nach verwertbaren Lebensmitteln und Gegenständen als Ordnungswidrigkeit definiert. Dabei wurden einzelne AktivistInnen festgenommen. Der Aufruf des Kollegen Norbert Ferencz zu solidarischem Verhalten brachte diesem nun eine Anklage wegen Landfriedensbruch, ein Verbrechen mit Strafandrohung bis zu 3 Jahren Haft, ein.

Konsumräume sind überfällig und das seit über 20 Jahren!

Mit Ende Oktober geht die initiative drogenkonsumraum an die Öffentlichkeit. Es handelt sich hierbei um ein Bündnis, das sich zum Ziel gesetzt hat in Wien einen Raum mehrheitsfähig zu machen, in dem mitgebrachte Drogen in einem hygienischen & geschützten Rahmen konsumiert werden können. Die Initiative erhofft sich davon einen Rückgang bei Infektionen (Hepatitis C, HIV) und bei den Todesfällen (Überdosierungen), eine Entlastung der Mehrheitsbevölkerung (Spritzen in Stiegenhäusern & Parks) und letztendlich mehr Pragmatismus in der Drogenarbeit. Aus diesen Erwartungshaltungen heraus, setzen sich auch die Beteiligten zusammen. So ist es dieses Mal nicht nur die Basis diverser Drogenverein die sich hier selbst organisiert. Das Bündnis soll das gleichberechtigte Zusammentreffen von Angehörigen, Anrainer_innen, Aktivist_innen, Konsument_innen, Studierenden, Solidarischen und Interessierten ermöglichen. Und das wurde und wird schon in der Vorbereitungsphase in verschiedener Intensität genutzt. Nun beginnt die eigentliche Kampagne und die ist darauf ausgerichtet, es möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen.

Slovenien: Streik der ArbeiterInnen im Hafen Koper

Wir kommentieren einen Solidaritätsaufruf der Invisible Workers of the World*. (Slovenien) Am Freitag, 29. Juli, gingen ArbeiterInnen des Hafens Koper in den Streik, da alle vorangegangenen Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen zwischen ihnen und dem Management des Hafens keinen Erfolg brachten. Die Geschäftsführung des Hafens hat statt dessen eine irreführende öffentliche Kampagne durchgeführt, die behauptet, dass der Streik illegitim und sogar illegal sei. Falsche Informationen über den Streik wurden auch von Seiten der Union der Hafenarbeiter (Sindikat pristaniških delavcev) verbreitet, derer Vertreter argumentierten, dass der Streik nur das Interesse eines Teils der Beschäftigten, nämlich der Kranführer und ihrer selbständigen und unabhängigen Gewerkschaft der Kranführer (Sindikat žerjavistov) vertrete, welche nach ihrer Meinung die privilegiertesten ArbeiterInnen des Hafens seien. Aber das Gegenteil ist die Wahrheit!

Weiterlesen auf der österreichischen Seite der IWW (Industrial Workers of the World)

Wir trauern um Dieter Schrage

Wir trauern um Dieter Schrage

 

Dieter Schrage, Kulturwissenschaftler, Kunstpädagoge, Anarchist verstarb am 29. Juni 2011 in Wien.

Er war Mitbegründer und zuletzt Ehrenvorsitzender der Pierre Ramus-Gesellschaft. Als bis zu seinem Tod umtriebiger Aktivist bedeutete sein Leben und Wirken eine wichtigen Beitrag zu Erhaltung und Belebung der libertären Idee in unseren Breiten, wofür wir ihn im Gedächtnis behalten werden.

Wir möchten an dieser Stelle den Angehörigen und engen FreundInnen unser Mitgefühl ausdrücken.

 

Föderation der ArbeiterInnen Syndikate (FAS)