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Sind Streiks ungerecht?
Submitted by lisa on Sa, 06/03/2010 - 21:09
Waren Staat und Kapital noch vor einem Jahr in Sachen Krise ziemlich schmähstad, scheint es, als wäre angesichts der ausgebliebenen Infragestellung des System durch einen relevanten Teil der Bevölkerung, sowie neu entstehender Finanzblasen, alles wieder „einigermaßen im Lot“. Vor kurzem noch wurde sogar in bürgerlichen Medien ein „Ende des Neoliberalismus“ attestiert und eine Neuordnung der Verhältnisse postuliert. Nun wird in den selbigen wieder fröhlich der irrsinnigen Ideologie des Kapitals gefrönt.
Und das kann auch schon mal soweit gehen, dass etwa ein Eric Frey vom Standard ganz unverblümt das Verbieten von Streiks fordert (derstandard.at vom 24.2.2010).
Italien: Arbeitskampf und Generalstreik der "Illegalen"
Submitted by lisa on Fr, 05/03/2010 - 09:48<!--end meta-->
Gegen Schwarzarbeit – für die Legalisierung aller migrantischen Arbeiter/innen
Der Aufstand von tausenden afrikanischen Tagelöhnern im süditalienischen Rosarno im Januar 2010 hat auf dramatische Weise aufgezeigt, dass das kapitalistische System auf der schonungslosen Ausbeutung der Einwanderer/innen beruht: Die dauernde Erpressung, jeden Job zu niedrigstem Lohn und schlechtesten Bedingungen annehmen zu müssen, der Ausschluss von rechtlicher Anerkennung, gefährliche und illegale Tätigkeiten auch unter dem Einfluss der organisierten Kriminalität, rassistische Bedrohung und sexuelle Nötigung.
Belgrad: GenossInnen aus U-Haft entlassen. Prozess geht am 23. März weiter
Submitted by lisa on Fr, 19/02/2010 - 09:11«Belgrade 6» vorerst auf freiem Fuß!
Am 17. Februar begann in Belgrad der Prozess gegen die „Belgrade 6“. Verhandelt wird gegen sechs GewerkschafterInnen der ASI, denen vorgeworfen wird, im August 2009 einen Brandanschlag auf die griechische Botschaft in Belgrad verübt zu haben. Die Anklage für diese Tat, deren Sachschaden sich laut Gerichtsakten auf umgerechnet 18 Euro beläuft, lautete auf „internationalen Terrorismus“. Während des Prozesses wurde von GenossInnen aus Kroatien (und gerüchtehalber auch aus Österreich) im Saal ein Transparent mit der Aufschrift „Anarchismus ist kein Terrorismus“ angebracht, woraufhin diese von der serbischen Polizei verhaftet wurden. Nach Einschätzung von GenossInnen vor Ort sind sie von einer 1-monatigen Haftstrafe für das Transparentaufhängen bedroht.
Solidarität mit der FAU Berlin!
Submitted by lisa on Fr, 29/01/2010 - 17:24Heute protestierten etwa ein Dutzend Personen (Mitglieder der FAS Lokalföderation Wien und SympathisantInnen) vor der deutschen Botschaft in Wien anlässlich des "internationalen Aktionstag gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit" gegen das faktische Gewerkschaftsverbot, welches der FAU Berlin im Zuge eines Arbeitskampfes im Kino Babylon auferlegt wurde.

HAITI: Aufruf zur Solidarität/Call for Solidarity!
Submitted by lisa on Mo, 18/01/2010 - 09:29Haiti wurde in den letzten Tagen von einer Naturkatastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes getroffen, auch wenn Weltweit Hilfslieferungen, Rettungsteam und dergleichen nach Haiti kommen, so sind mit den vielen „großherzig“ gemeinten Hilfslieferungen so manche politische Interessen verbunden. Es sind die Landlosen, die ArbeiterInnen
n und deren Familien, welche bei solchen Katastrophen am härtesten getroffen werden und allzu oft diejenigen welche zuletzt Hilfe bekommen.
Die „Industrial Workers of the World“ (internationale Basisgewerkschaft) möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen direkt und unbürokratisch geholfen wird, welche in Haiti schon seit längerer Zeit versuchen, Schulen, Ambulatorien auf Eigeninitiative aufzubauen und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen.
Was ist eigentlich eine Basisgewerkschaft?
Submitted by lisa on Mo, 21/12/2009 - 09:13Es gibt eine Reihe von Unterschieden zwischen zentralistisch reformistischen Gewerkschaften wie dem ÖGB und föderalistisch revolutionär syndikalistischen Gewerkschaften wie der FAS. Demzugrunde liegen weniger unterschiedliche Weltanschauungen, als unterschiedliche Auffassungen über Gewerkschaftstätigkeit und die Rolle der Gewerkschaft in Betrieb und Gesellschaft. Die Weltanschauung wird natürlich von der Praxis beeinflusst und umgekehrt. Aber dazu später. Diese unterschiedliche Tätigkeit soll anhand der Gewerkschaftspraxis in Betrieb und Branche erklärt werden.
Presseerklärung der FAU-IAA Berlin:
Submitted by lisa on Mo, 14/12/2009 - 13:21Basisgewerkschaft: Verboten!
FAU Berlin darf sich nicht mehr Gewerkschaft nennen.
Der Freien ArbeiterInnen Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009 per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der "Neuen Babylon Berlin GmbH" juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen.
Ohne mündliche Verhandlung folgte das Landgericht der Argumentation der Gegenseite, der FAU Berlin sei bereits im Oktober vom Arbeitsgericht der Gewerkschaftsstatus aberkannt worden. In diesem Urteil wurde der FAU Berlin zwar der Boykott des Kinos untersagt, die Gewerkschaftseigenschaft stand indes nicht zur Disposition.
Arbeitskampf im öffentlichen Dienst?
Submitted by lisa on Mi, 02/12/2009 - 15:04Wenn ÖGB Gewerkschaften mit dem Säbel rasseln, wie derzeit die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) klingt das so: „der Vorstand der GÖD hat das Präsidium der GÖD ermächtigt, jederzeit nach Maßgabe des Verhandlungsverlaufes geeignete gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.“ Oder so: „der Bundesvorstand der GdG-KMSfB hat die Vorsitzendenkonferenz ermächtigt, jederzeit nach Maßgabe des Verhandlungsverlaufes geeignete gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.“....
Wir bekommen nur wofür wir auch kämpfen!
Submitted by aswi on So, 15/11/2009 - 14:37Warum eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Bildung und Wissenschaft?
Wir fassen die "Bildung" und „Wissenschaft“, also alle staatlichen und kommerziellen Einrichtungen zur Generierung – Produktion und Reproduktion - von Wissen, im Sinne der Wobblies (IWW) als "Industrie" auf. Also als einen bestimmten weit gefassten Zweig der Wirtschaft, wie es die Metallindustrie, das Transportwesen oder das Sozial- und Gesundheitswesen auch sind.
Wir sind ArbeiterInnen in dieser Industrie, die sich basis-gewerkschaftlich organisieren wollen, weil wir uns nicht durch andere vertreten lassen wollen, sondern wir für uns selbst sprechen und kämpfen wollen. ArbeiterInnen? Die Selbstbeschreibung der Education Workers International, einer international organisierten IWW-Gewerkschaft, lässt sich auch für uns anwenden: "Wir unterrichten. Wir reparieren Ausrüstung. Wir kochen. Wir bestellen und legen Bücher beiseite. Wir reinigen. Wir erforschen. Wir unterstützen beim Lernen. Wir lernen. Wir ordnen ein und schreiben. Wir halten Computer am laufen. Wir tun, was notwendig ist, um Bildung, Aus- oder Weiterbildung, zu ermöglichen."
Demobericht F13
Submitted by lisa on Sa, 14/11/2009 - 17:12Am Freitag den 13.11. schlossen sich über 150 Menschen dem Demoaufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs.
Solidaritätserklärung der CNT-FTE mit den Uni-Protesten
Submitted by aswi on Mo, 09/11/2009 - 10:28Dijon, am 4. November 2009
Deutschland, Griechenland, Italien, Frankreich und jetzt Österreich
Seit zwei Wochen kämpfen die österreichischen Studenten und die Arbeiter der Universitäten gegen ihr immer prekäreres Universitätssystem. Sie fordern nicht nur wirtschaftliche Maßnahmen, vor allem eine Erhöhung des Bildungsbudgets, sondern auch bessere Zugangsbedingungen (zum Beispiel die Durchführung des Gesetzes für die Zugänglichkeit der Gebäude der Uni für Behinderten); kurz gesagt: eine Uni, die freier ist, und nicht dem EU-Markt unterworfen, dem der Bologna-Prozess entstammt.
Mit Demonstrationen, Besetzungen, unabhängige Vorlesungen, Workshops und Arbeitsgruppe haben die Protestierenden versucht, einen Minister dazu bringen zu reagieren, der bis jetzt nur eine betäubende Stille von sich gab.
Die FTE (Föderation der ArbeiterInnen im Bildungsbereich) ist mit diesem Kampf vollkommen solidarisch und unterstützt alle, die gegen die Privatisierung der Uni engagiert sind. Sie verbindet sich mit den Protestierenden, welche die Durchführung der von den Vollversammlungen/Plena vorgeschlagene Programme fördern, damit die österreichische Universität endlich ein freier und für jedeN offener Bildungsraum ist.
Gehaltsverhandlungen öffentlicher Dienst
Submitted by lisa on Sa, 07/11/2009 - 18:59Am 2.11.2009 begannen die Gehaltsverhandlungen des öffentlichen Dienstes. Es verhandeln die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG-KMSfB) mit der Regierung. Analog zu den Kollektivvertragsverhandlungen ist das ein Prozess, der hinter verschlossenen Türen und ohne Mitbestimmung oder gar Auftrag der Basis von GewerkschaftsfunktionärInnen und deren VerhandlungspartnerInnen in einer Art Zeremonie durchgeführt wird.
LISA-FAS: F13 Demo
Submitted by lisa on Mo, 02/11/2009 - 13:14Demonstrationsaufruf
Prekäre Soziale Arbeit – kranke Gesundheitsarbeit
Die Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (LISA), Teil der FAS, organisiert im Rahmen des F13 eine berufsgruppenübergreifende Kundgebung zu den anlaufenden Kollektivvertragsverhandlungen. Alle Lohnabhängigen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind nun gefordert sich nach eigenen Interessen, Mitteln und Möglichkeiten einzubringen.
Am Freitag, den 13. November um 18 Uhr wird sich eine Demonstration vom ÖGB am Schwedenplatz zur Wirtschaftskammer am Stubenring bewegen. Menschen verschiedenster Berufsgruppen der Sozial- und Gesundheitsbranche wollen dadurch selbstbestimmt den sozialpartnerschaftlichen VerhandlerInnen ihre Meinung kundtun. Da uns die bisherigen KV-Abschlüsse nur unzureichenden Schutz bieten konnten, wollen wir nun selbst lautstark unsere Bedürfnisse artikulieren.
Update 2.11.09: Die Bewegung auf den Unis weitet sich aus!
Submitted by aswi on Di, 27/10/2009 - 18:08Ausgehend von der Akademie der bildenden Künste weiten sich die Proteste und Besetzungen auf immer mehr Universitäten und Institute aus.
Informationen zur Besetzung der Akademie der bildenden Künste
http://www.malen-nach-zahlen.at
Informationen zur Besetzung des Audimax und anderen Aktionen auf den Unis in Österreich
http://unsereuni.at/
Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, sodass ein Flugblatt schnell unaktuell wird. Im Anhang ist der aktuelle Text des AS:WI mit Anregungen zu den Protesten, die teilweise zwischenzeitlich schon in der Praxis umgesetzt wurden, und hoffentlich noch auf weiteren Unis und Instituten aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Solidarität mit dem Kindergartenaufstand!
Submitted by aswi on So, 18/10/2009 - 22:40Am 17.10.2009 demonstrierten in Wien ca. 3000 TeilnehmerInnen für bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen im Kindergarten.
Primäre Forderungen der im Kindergarten Beschäftigten sind:
- die Reduzierung der Gruppengröße mit einem Betreuungsschlüssel von einer Pädagogin/einem Pädagogen auf 8 Kinder
- Mehr und ausreichende Vorbereitungszeiten für PädgagogInnen in Kindergärten/Krippen und Horte um den gestiegenen Arbeitsanforderungen wie individuelle Förderungen, Planen von spezifischen Förderangeboten, Sprachförderung, transparente Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit und Vorbereitung von Entwicklungsgesprächen etc. entsprechend pädagogisch vor- und nachbereiten zu können.
- ein angemessener Lohn
mehr auf
http://kindergartenaufstand.at/
Das ArbeiterInnen Syndikat Wissens Industrie (AS:WI/FAS) freut sich über die Selbstorganisierung der KollegInnen in den Kindergärten und hofft, dass diese weiter wächst und ihre Ziele erreicht!









